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Ein ausgeglichenes, auf die Gegenseite abgestimmtes Orbitavolumen ist für das Erscheinungsbild
des menschlichen Gesichtes von großer Bedeutung. Durch geeignete Kunstaugengestaltung
nicht ausgleichbare Volumendefizite belasten den Patienten schwer. Zum
Volumenausgleich stehen je nach Ausmaß des aufzufüllenden Defizits alloplastische und
homoplastische Materialien zur Verfügung.
Über Entwicklungen im Bereich autologer Transplantate und der Applikation selbstquellender minimalinvasiver
Expandermaterialien sowie langsam resorbierbarer sogenannter
Filler wird berichtet. Die Rolle der Okularisten bei der Verwendung unterschiedlicher
Kunstaugenmaterialien beim Ausgleich chirurgisch wenig zu beeinflussender Volumendefizite
wird an Beispielen durch Fachleute erläutert.
– Einführung in die Problematik (Guthoff, Rostock)
– Enukleationschirurgie – alloplastischer Volumenersatz mit
Hydroxylapatit (Meyer-Rüsenberg,Hagen)
– Optimierung der Prothesenmotilität durch geeignete
Enukleationstechniken (Guthoff, Rostock)
– Autologer Volumenersatz (Hintschich,München)
– Injizierbarer Volumenersatz in Form von Hyaluronsäurezubereitungen
(Meyer-Rüsenberg,Hagen)
– Behandlung komplexer Fehlbildungen mit Volumendefiziten
(Schittkowski, Rostock)
– Die Herausforderung an den Okularisten beim optimalen Volumenersatz
– Problemorientierte Prothesenversorgung
(Weidner/Greiner,Hamburg)
– Schlusswort (Meyer-Rüsenberg,Hagen) |