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Abstract

FR.24.05

Innovative Diagnostik der Uveitis: OCT

Deuter C. M. E.
Universitätsklinikum Tübingen, Universitäts-Augenklinik, Tübingen

Entzündliche Makulopathien stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Sehvermögen dar. Oftmals jedoch sind diese Veränderungen funduskopisch nur schwer zu erkennen bzw. zu differenzieren.
In den letzten Jahren hat die Optische Kohärenztomographie (OCT) zunehmende Bedeutung in der Diagnostik zentraler Fundusveränderungen erlangt. Es handelt sich dabei um ein, im Vergleich zur Fluoreszenzangiographie (FLA) nicht-invasives und somit beliebig oft wiederholbares, bildgebendes Verfahren, welches das unterschiedliche Reflexionsverhalten von Licht im Gewebe misst und somit eine zweidimensionale Darstellung der zentralen Netzhaut mit angrenzendem Glaskörper und Pigmentepithel erlaubt. Aufgrund der hohen Ortsauflösung (derzeit ca. 10 µm) des Verfahrens lassen sich zentrale Fundusveränderungen exakt lokalisieren, in ihrer Ausdehnung quantifizieren und im Verlauf beobachten.
In dieser Präsentation sollen die Möglichkeiten der Diagnostik entzündlicher Makulopathien sowie die Abgrenzung zu nicht-entzündlichen Veränderungen dargestellt, der Stellenwert der OCT im Vergleich zur FLA diskutiert sowie zukünftige Geräteentwicklungen angesprochen werden.

 
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