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Abstract

FR.24.04

PET/CT zur Untersuchung Uveitis-assoziierter Systemerkrankungen

Pfannenberg C., Aschoff P., Reimold M., Zierhut M.
PET/CT-Zentrum und Augenklinik der Universität Tübingen

Die Diagnose verschiedener Systemerkrankungen, die mit einer Uveitis assoziiert sein können, stellt oft eine Herausforderung für Kliniker und Radiologen dar.
Innerhalb des Spektrums der bildgebenden Verfahren hat sich die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit F-18-Fluorodeoxyglucose (FDG) in jüngster Zeit zunehmend als wertvolle Ergänzung bei der Diagnostik derartiger Erkrankungen erwiesen. Sie weist die erhöhte Glucoseaufnahme von Zellen nach, die für viele maligne Tumoren typisch ist, die sich aber auch in aktivierten Entzündungszellen findet. Die Kombination mit der Computertomographie als PET/CT erlaubt eine exakte anatomische Zuordnung der FDG-Speicherherde.
In der Onkologie besitzt die PET/CT mit FDG bereits einen festen Platz in der Diagnostik vieler maligner Tumoren, wie z.B. den Lymphomen. Zunehmend wird die FDG-PET/CT auch mit guten Ergebnissen in der Diagnostik infektiöser und nicht-infektiöser entzündlicher Erkrankungen eingesetzt, z.B. zur Fokussuche bei Fieber unklarer Genese, zum Nachweis von aktiven Entzündungsherden bei Tuberkulose und Sarkoidose oder zur Darstellung der Entzündungsaktivität bei Vaskulitiden.
Die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode im Hinblick auf Uveitis-assoziierte Systemerkrankungen werden dargestellt.

 
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