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AbstractP 194 Untersuchung des Stereosehens bei Patienten mit einer idiopathischen pulmonal arteriellen Hypertonie Erb C.1,2, Schröder A.1, Zennecke U.1, Höper M.3, Rüfer F.1 1Augenklinik der Medizinische Hochschule Hannover; 2Augenabteilung der Schlosspark-Klinik, Berlin; 3Abteilung für Pneumologie, Medizinische Hochschule Hannover Ziel: Ziel der Studie war die Untersuchung des Stereosehens bei Patienten mit einer idiopathischen pulmonal arteriellen Hypertonie. Methode: Alle Patienten und Kontrollpersonen wurden augenärztlich untersucht: morphologischer Status, Visus, Refraktion, Augeninnendruck, Cup-Disk-Ratio. Die Überprüfung des Stereosehens wurde mit dem Titmus-, dem TNO- und dem Visual-Test durchgeführt. Die statistische Analyse erfolgte mit dem Mann-Whitney-U-Test. Ergebnisse: Es wurden 17 Patienten mit einer idiopathischen pulmonal arteriellen Hypertonie (m:w=2:15, Durchschnittsalter =52±11 Jahre) in die Studie eingeschlossen und mit 17 altersentsprechenden Normalprobanden (m:w=7:10) verglichen. Die ophthalmologischen Untersuchungen waren bei allen Patienten und Kontrollen unauffällig und unterschieden sich statistisch nicht voneinander. Beim Stereosehen ergaben sich in allen 3 Testreihen statistisch gesicherte Signifikanzen: im Titmus-Test (p=0.009), im TNO-Test (p=0,043) und im Visual-Test (p=0,022). Schlussfolgerungen: Die klinische Bedeutung der Ergebnisse liegt im Nachweis von Störungen im visuellen Cortex, die vermutlich auf zerebralen Mikrozirkulationsstörungen im Rahmen der idiopathischen pulmonal arteriellen Hypertonie beruhen. Ähnliche Beobachtungen wurden kürzlich bei Migräne-Patienten beschrieben (Harle 2006). Vaskuläre Grunderkrankungen sollten deshalb bei Untersuchungen des Stereosehens stärker berücksichtigt werden.
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