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105. DOG-Kongress Home
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AbstractP 178 Erfahrungen mit einer heparinbeschichteten Akrylat-Intraokularlinse bei Uveitispatienten Nölle B., Westphal G., Roider J. Klinik für Ophthalmologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel Ziel: Die Bioverträglichkeit von Intraokularlinsen ist für Uveitispatienten mit therapiebedürftigen Linsentrübungen von einem besonders hohen Stellenwert. Bisher ist unklar, ob eine stabile Heparinbeschichtung bei einer hydrophilen Intraokularlinse aus Akrylat einen Vorteil gegenüber anderen Materialien bietet. Methode: Im Zeitraum 1.3.2004 bis zum 1.3.2007 wurden 27 Patienten (29 Augen) mittels Phakoemulsifikation (clear cornea Technik n=28) wegen einer Cataracta complicata operiert. Als Uveitis dominierte bei 20 Augen eine anteriore Uveitis, daneben zeigten je drei Patienten eine intermediäre, eine posteriore bzw. eine Panuveitis. Alle Patienten waren präoperativ über mindestens einen Monat ohne Uveitisschübe. Eine systemische Immunsuppression erfolgte bei 10 Patienten (systemische Glukosteroide n=5, Mtx n=5, TNFa-Inhibitoren n=2). Ergebnisse: Die IOL-Implantation gelang in allen Fällen unproblematisch. Die frühe postoperative Abheilung zeigte keine IOL-assoziierten Auffälligkeiten, Fibrinreaktionen und Zellablagerungen waren nur bei schweren Uveitiden auffällig und konnten mit lokalen Antiinflammatoria unter Beibehaltung der systemischen Immunsuppression beherrscht werden. Eine Explantation der IOL war bisher nicht erforderlich. Die Nachstarrate ist bislang unauffällig normal bei 23%. Schlussfolgerungen: Die BioVue-Intraokularlinse zeigt eine vielversprechende Biokompatibilität bei Uveitis bedingter Cataracta complicata. Ob diese IOL anderen Kunstlinsen gegenüber Vorteile bietet, sollte in einer prospektiven multizentrische Studie analysiert werden.
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