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105. DOG-Kongress Home
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AbstractSA.02.04 Nahtlose intrasklerale Hinterkammerlinsenfixation Pavlidis M., Scharioth G. B. Augenzentrum Recklinghausen Ziel: Bei insuffizientem oder fehlendem Zonulaapparat gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Fixation einer Intraokularlinse: kammerwinkelgestützt, irisfixiert oder mit Skleranahtfxation. Wir haben eine Technik entwickelt, die eine nahtlose intrasklerale Fixation einer dreiteiligen Standard IOL ermöglicht. Methode: Nach einer Pars-plana-Vitrektomie werden 2mm vom Limbus entfernt zwei 24G-Sklerotomien in genau gegenüberliegender Position durchgeführt. Mit der gleichen Kanüle wird je ein 2-3mm limbusparalleler Tunnel beginnend von den Sklerotomien präpariert. Eine dreiteilige IOL wird injiziert und die zweite Haptik im kornealen Tunnel belassen. Die führende Haptik wird mit einer 25G Pinzette gefasst und durch die Sklerotomie externalisiert. Diese Pinzette wird durch den limbusparallelen Skleratunnel geführt, fixiert das Ende der herausstehenden Haptik und zieht sie in den Tunnel. Bei der zweiten Haptik wird analog vorgegangen. Wir berichten über unsere Ergebnisse bei einer initialen Serie von 20 Augen. Ergebnisse: Intraoperativ gab es bei einigen Fällen Probleme bei der Einführung der Pinzette in den intraskleralen Tunnel. Alle IOL waren postoperativ stabil und zentriert. Mögliche Komplikationen einer Nahtfixation wie z.B. Bindehauterosion über der Skleranaht, Subluxation durch Nahtruptur oder Linsenverkippung, konnten durch die nahtlose Technik vermieden werden. Postoperative Komplikatonen wie z.B. Endophthalmitis, Glaskörperblutung, Netzhautablösung, zystoidem Makulaödem oder Sekundärglaukom wurden nicht beobachtet. Schlussfolgerungen: Diese komplikationsarme Technik ermöglicht eine dauerhafte Sklerafixation von Hinterkammerlinsen und vereinfacht deren Zentrierung bei insuffizientem oder fehlendem Zonulaapparat. Logistischer Aufwand und Kosten können durch Verwendung einer Standard IOL reduziert werden.
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