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AbstractDO.24.06 Postoperativer Visusverlauf nach transskleraler Tumorresektion Petousis V., Krause L., Wachtlin J., Foerster M. H., Bechrakis N. E. Augenklinik, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Berlin Ziel: Durch eine transsklerale Tumorresektion (TTR) können große anterior gelegene Aderhaut-Ziliarkörper-Melanome exzidiert werden. Das Ziel unsere Studie war die Darstellung des Visusverlaufs, Faktoren die diesen Verlauf beeinflussen, so wie die Rezidiv- und Metastasierungsrate nach einer Tumorresektion. Methode: Das Kollektiv bestand aus 166 Patienten (81 Frauen und 85 Männer, mittleres Alter 49,9±12,89 Jahre) die in dem Zeitraum von 1992 bis 2005 mittels einer TTR behandelt wurden. Bei 13% ist die TTR ohne und bei 82% mit zusätzlichen Ru-106 Brachytherapie durchgeführt worden. Bei 5% wurde vor der TTR eine präoperative Protonen-Teletherapie durchgeführt. Die Daten wurden retrospektiv analysiert. Ergebnisse: Der mittlere Visus lag präoperativ bei 0,4. Postoperativ zeigte sich, nach einer initialen starken Abnahme, eine leichte Visuserholung auf einen mittleren Visus von 0,1 nach 4 Jahren mittlerer Nachbeobachtunsgzeit. Variablen, die einen Einfluss auf den Visusverlauf hatten, war die Tumorprominenz, die maximale Tumorbasis, der Tumor-Makula Abstand so wie der präoperative Visus. Im Gesamtkollektiv fand sich ein lokales Tumorrezidiv nach 5 Jahren in 29% der Fälle, die Metastasierungsrate lag bei 30% und die Enukleationswahrscheinlichkeit bei 17%. Schlussfolgerungen: In unserem Kollektiv war durch die TTR die Augenbehaltung so wie ein langfristig funktioneller Visus bei der Mehrheit der Patienten möglich. Ein erhöhtes Risiko für einen Lokalrezidiv oder eine Metastasierung, im Vergleich zu anderen therapeutischen Modalitäten, wurde nicht beobachtet. Die chirurgische Tumorresektionen bietet eine therapeutische Alternative zur primären Enukleation bei großen Aderhautmelanomen. Eine kombinierte Strahlentherapie ist zur Reduktion der Rezidivrate essentiell.
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