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105. DOG-Kongress Home
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AbstractP 242 Atypisches Cogan-Syndrom in einem 84jährigem Patient: ein Fallbericht Aliyeva S., Hoffmann E. M., Pfeiffer N. Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Mainz Ziel: Cogan-Syndrom ist eine seltene, vaskuläre Systemkrankheit, die durch die Kombination einer Okularentzündung mit audiovestibulären Funktionsstörungen gekennzeichnet ist. Seit der Erstbeschreibung wurde über rund 250 Patienten in der Literatur berichten. Patienten mit zeitlichem Abstand von mehr als 2 Jahren zwischen Auge- und Ohrmanifestation, und mit Vorhandensein anderer entzündlicher Veränderungen zusätzlich von Keratitis, werden als atypisches Cogan-Syndrom eingestuft. Obgleich es meistens im jungen Erwachsenenalter beschrieben wurde, ist die Erstmanifestation auch im höheren Alter möglich. Methode: Wir stellen einen seltenen Fall von einem späten Auftreten atypischen Cogan-Syndroms bei einem 84jährigen Patient vor, der eine tiefe stromale Keratitis, mit Uveitis mit Hypopyon und eine massive Glaskörperblutung, vermutlich durch eine expulsive Blutung von einer choroidalen Neovaskularisation verursacht zeigte. Ein akuter Tinnitus mit plötzlichem markiertem Verlust der Hörfähigkeit war vier zuvor rechts diagnostiziert worden. Ergebnisse: Trotz der intensiven Behandlung mit Corticosteroiden und Antibiotika, war die Keratitis progredient und es entwickelte sich ein Hornhautulkus. Aufgrund einer Perforation wurde eine Keratoplastik à chaud durchgeführt. Schlussfolgerungen: Unser Fall bestätigt die Notwendigkeit, auch bei alteren Patienten an ein Cogan-Syndrom andenken, wenn Koexistenz von akuten Störungen des Hör- und Gleichgewichtsorgans und entzündlichen Augenveränderungen bestehen. Eine Verzögerung der immunosuppressiven Behandlung kann zu schwerwiegende Komplikationen einschließlich Blindheit und Verlust der Hörfähigkeit führen.
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