DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft 105. DOG-Kongress
  English Site  
  105. DOG-Kongress Home

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise

Wissenschaftliches Programm
Eröffnungsveranstaltung
Festakt: 150 Jahre DOG
Donnerstag, 20.September
Freitag, 21.September
Samstag, 22.September
Sonntag, 23.September
Poster Sessions
Symposien
Kurse
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

DOG-Homepage
 

Abstract

P 219

Patientenzufriedenheit nach posteriorer lamellärer Keratoplastik

Onderka J., Bachmann B., Cursiefen C., Kruse F.
Augenklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Ziel: Vorteile der posterioren lamellären Keratoplastik (PLK) gegenüber der perforierenden Keratoplastik sind der geringere postoperative Astigmatismus und das Fehlen nahtassoziierter Komplikationen. Hier wird retrospektiv die Patientenzufriedenheit von 10 Patienten untersucht, die zwischen Juli und Dezember 2006 an der Universitätsaugenklinik Erlangen eine DSAEK erhielten.
Methode: 10 Augen von 10 Patienten (5 w, mittleres Alter 74 Jahre; 5 m, mittleres Alter 70 Jahre) wurden im beobachteten Zeitraum mit einer PLK mittels DSAEK versorgt. Grunderkrankung waren Fuchs’sche Hornhautendotheldystrophie (n=9) und PEX-Keratopathie (n=1). Der diesem Bericht zugrunde liegende postoperative Beobachtungszeitraum beträgt zwischen 12 Tagen und 5 Monaten. Die Patientenzufriedenheit wurde mittels Fragebogen evaluiert.
Ergebnisse: Bei zwei von zehn Patienten konnte keine komplette Anlage des Transplantats erreicht werden, weswegen bei einer Patientin eine erneute PLK durchgeführt wurde und bei einem Patienten eine perforierende KPL erfolgte. Eine Patientin entwickelte ein Urrets-Zavalia Syndrom. Die durchschnittliche Lamellendicke betrug 204 µm und die Dicke der Resthornhaut betrug 591 µm. Der präoperative Astigmatismus betrug im Mittel 1,2±0,5 D, der postoperative betrug 1,8±0,8 D (mittels Hornhauttopographie ermittelt). Auf einer Skala von 1 (mangelhaft)-10 (sehr zufrieden) benoteten die Patienten den Eingriff im Mittel mit 6 (Min. 3, Max. 10). Betrachtet man nur die erfolgreichen Operationen, steigert sich die Patientenzufriedenheit auf 8 (Min. 4, Max. 10).
Schlussfolgerungen: Die PLK fand eine überwiegend gute Akzeptanz bei den behandelten Patienten. Nach geglücktem Eingriff kam es bereits innerhalb des kurzen postoperativen Beobachtungszeitraums zu einer Visussteigerung bei geringer Astigmatismusinduktion.

 
Zurück    
Seitenanfang