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AbstractSO.20.01 Update okuläre Tuberkulose Diagnostik und Therapie Becker M. D.1, Wiehler U.1, Zimmermann S.2, Max R.3, Mackensen F.1, Dalpke A.2 Der Tuberkulose-Hauttest (Protein-purified derivative, PPD) besitzt nur eine begrenzte Aussagefähigkeit in der Diagnostik der Tuberkulose, da nicht zwischen aktiver Erkrankung und Immunität unterschieden werden kann. Die Einsatz des Interferon-g ELISA-Test (QuantiFERON TB-2G [QFT]; Cellestis) aus Vollblut in der Diagnostik der okulären Tuberkulose konnte von uns kürzlich analysiert werden. Dieser neue Test verwendet synthetische Peptide, die 2 M. tuberculosis Proteine, ESAT-6 und CFP-10, repräsentieren. Nach 16- bis 24-stündiger Inkubation wird die Menge des von Monozyten sezernierten Interferon-g als Antwort auf die Antigenstimulation gemessen. In einer Serie von 34 Uveitispatienten, bei denen differentialdiagnostisch auch eine Tuberkulose in Frage kam, wurde der QFT durchgeführt. Diese Patienten hatten entweder eine aktive granulomatöse Entzündung, die auf topische oder systemische Corticosteroide nicht ansprach (n=12) oder eine inaktive Uveitis posterior mit der klinischen Präsentation einer Serpiginösen/Multifokalen Chorioretinitis (MCP) (n=15) oder Uveitis posterior unterschiedlicher Präsentation (n=6). Diese Patientengruppe wurde mit gesunden Normalprobanden verglichen (n=208). In der Gruppe der Patienten mit aktiver Uveitis reagierten 44% (15/34) der Patienten positiv auf den Test. In der Gruppe der Patienten mit Serpiginosa/MCP-Präsentation sogar 60% (9/15). In der Kontrollgruppe hatten nur 6% der Probanden einen positiven QFT. |
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