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Abstract

P 092

Topographie-assistierte Keratometrie vs. Autorefraktometrie für die SRK-II IOL-Kalkulation bei 99 Augen mit vernarbendem endemischen Trachom

Bialasiewicz A. A.1, Wali U. K.1, Thakral A., Al-Belushi H.1, Rizvi G.2
1Department of Ophthalmology and School of Ophthalmic Technicians, 2Department of Epidemiology and Statistics, College of Medicine and Health Sciences, Sultan Qaboos University, Muscat, Oman

Ziel: Vergleich der refraktiven Ergebnisse von Topographie-assistierter Keratometrie vs. Autorefraktometrie für die SRK-II Formel zur IOL-Kalkulation bei vernarbendem Trachom
Methode: In einer prospektiven kontrollierten Vergleichsserie wurden von 99 Augen die Keratometriewerte mit Humphrey-Atlas® Axial Maps und Autorefraktometrie (NIDEK) errechnet und für die SRK-II Formal benutzt. 3 Monate nach Phakoemulsifikation (Accurus® 800) mit Hinterkammerlinsenimplantation (Acrysof, Alcon) wurde die postoperative Refraktion ermittelt.
Ergebnisse: Patienten: Mittleres Alter: 69.5 (±9) Jahre, mittlere Achslänge: 22.9mm, mittlere K-Werte: 45.23/42.72D. Axial Maps vs Autorefraktometrie: Insgesamt waren die Kalkulationsunterschiede hochsignifikant (p<0.0001). Kalkulationsunterschiede von ³2-6.5D wurden bei 35/99 Augen (35%) festgestellt. Die jeweilige IOL-Stärke wurde anhand der Axial Map Werte errechnet, und die postOP Refraktionsergebniss waren sphärisch im Mittel +0.34±0.87D, und zylindrisch im Mittel -0.66±1.04D. Der Visusanstieg lag im Mittel bei 6.1±4.7 Snellen Linien. Der Unterschied zu den präoperativen Werten war hoch signifikant (p=0.0001).
Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit ausgeprägten trachomatösen Hornhautnarben ergab die Topographie-assistierte (Axial Maps) Biometrie mit der SRK-II Formel in dieser Studie eine sehr viel zuverlässigere IOL-Stärkenberechnung als die Autorefraktometrie.

 
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