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AbstractSA.19.02 Das Irisdiaphragma in der vitreoretinalen Chirurgie Szurman P. Verschiedene pathologische Situationen können zu einer partiellen oder vollständigen Aniridie führen. Mögliche Ethiologien umfassen eine kongenitale Aniridie, einen traumatischen Irisverlust und eine chronischen Mydriasis nach rezidivierender Herpeskeratouveitis. Insbesondere die traumatische Aniridie führt zu einer sehr variablen Pathologie mit großen chirurgischen Herausforderungen. Häufig sind die Irisreste nicht ausreichend für eine nahtgestützte Pupilloplastik, so dass umfassendere rekonstruktive Maßnahmen unter Verwendung von künstlichen Irisimplantaten notwendig werden. Zusätzlich sind solche Augen häufig kompliziert durch weitere assoziierte Pathologien wie eine Hornhautdekompensation, Aphakie ohne Kapselsackunterstützung und/oder eine Netzhautablösung. Künstliche Irisimplantate sind besonders wertvoll in der Silikonölchirurgie, indem sie als stabile Irisdiaphragmen agieren und so einen direkten Kontakt des Silikonöls mit dem vulnerablen Hornhautendothel verhindern. In dieser Übersicht werden die verschiedenen verfügbaren Irisprothesen vorgestellt, mögliche minimal-invasive Implantations- und Nahttechniken demonstriert und die wesentlichen chirurgischen Überlegungen sowie die Vor- und Nachteile aufgezeigt. In den letzten Jahren haben sich künstliche Iriden zu einer wertvollen Alternative für Patienten entwickelt, die bisher nur wenige Optionen für eine umfassende Irisrekonstruktion in der vitreoretinalen Chirurgie hatten. |
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