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105. DOG-Kongress Home
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AbstractFR.22.06 Aurel von Szily (1886-1945): Augenarzt und Wissenschaftler geehrt und verfolgt Brückner M.1, Dammann E.2 1Studentin Psychologie, CAU Kiel; 2Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Münster Vortragende: Frau Dr. E. Dammann Ziel: Anlässlich der Wiederkehr seines 125. Geburtstages am 1. Juni 2005, soll an einen der renomiertesten Ophthalmologen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts erinnert werden. Methode: medizinhistorisch, deskriptiv Ergebnisse: Aurel von Szilys Bedeutung als Wissenschaftler und Kliniker reichte weit über die Grenzen des Deutschen Reiches hinaus. Seine Biographie zeigt die konsequente Entfaltung einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und Begabung, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere durch die Nationalsozialisten aller beruflichen und persönlichen Perspektiven beraubt wurde. Anliegen dieses Beitrages ist es, an diesen außergewöhnlichen Augenarzt zu erinnern und Anstoß für weitere wissenschaftliche und medizinhistorische Forschung zu geben, insbesondere, da die Vorgänge um die Tatsache dass wesentliche Teile seiner größten und wichtigsten Arbeit, der Monographie der papilla nervi optici, von anderen offenbar zum eigenen Vorteil genutzt wurden, andere verschollen sind, bis heute nicht geklärt sind. Schlussfolgerungen: Aurel von Szily steht nicht nur als mahnendes Beispiel für die Geschichte der Vertreibung jüdischer Hochschulprofessoren und Ärzte durch die Nationalsozialisten, sondern erinnert auch an den letztlich inkonsequenten Umgang der Nachfolger in Beruf und Gesellschaft mit diesen Schicksalen
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