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AbstractSA.08.08 Retinale Toxizität von intravitrealem Triamcinolon und Bevacizumab (Avastin®) im ex-vivo-Maus-Model am 2-Photonen-Mikroskop Schlichtenbrede F. C.1, Euler T.2, Mittmann W.2, Rensch F.1, Jonas J. B.1 1Universitäts-Augenklinik, Mannheim, Universität Heidelberg; 2Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, Heidelberg Ziel: Intravitreal appliziertes Triamcinolon (TA) und Bevacizumab (Avastin®, Av) werden regelmäßig und mit guten Ergebnissen bei verschiedenen okulären Erkrankungen eingesetzt. In dieser Studie wird die retinale Toxizität dieser therapeutischen Neuentwicklungen in einem ex-vivo-Maus-Model am 2-Photonen-Mikroskop untersucht. Methode: Adulten Wildtyp Mäuse (C57 black) wurde TA oder Av intravitreal injiziert. Nach 10 oder 30 Tagen wurden die Mäuse getötet und die Netzhäute präpariert und mithilfe des 2-Photonenmikroskops morphologisch analysiert. Zusätzlich wurden Retinas für histologische Untersuchungen vorbereitet (Apoptose-, GFAP-Färbungen). Sowohl unbehandelte als auch mit NaCl-injizierte Augen dienten als Kontrolle. Ergebnisse: Die retinale Morphologie war nach allen Behandlungen und zu allen Zeitpunkten intakt. Nach Behandlung mit TA oder Av zeigte sich nach 10 Tagen eine geringe Zunahme des epiretinalen Debris sowie geringe Veränderungen in der Ganglienzellschicht mit Erweiterung der Interzellulärräume. Dies Phänomen war transient, ähnliche Veränderungen zeigten sich nach 30 Tagen weniger ausgeprägt. Es fand sich kein signifikanter Anstieg TUNEL-positiver Zellen nach intravitrealen Injektionen mit TA oder NaCl, bei Av zeigte sich ein mäßiger Anstieg der Apoptose 10 Tage nach der Behandlung. Zu keinen Zeitpunkt fanden sich Nekroseanzeichen. Schlussfolgerungen: In diesem ex-vivo-Modell ließen sich nach Behandlung mit TA keine morphologischen Veränderungen oder ein Anstieg der Apoptoserate nachweisen. Nach Av ließen sich geringe post-operative Veränderungen der Gewebeintegrität und Apoptoserate feststellen. Zusammenfassend konnten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen der Prüfsubstanzen, welche die Sicherheit der Anwendung beeinträchtigen könnten, in unserem Modell beobachtet werden.
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