| |
105. DOG-Kongress Home
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise
Wissenschaftliches Programm
Eröffnungsveranstaltung
Festakt: 150 Jahre DOG
Donnerstag, 20.September
Freitag, 21.September
Samstag, 22.September
Sonntag, 23.September
Poster Sessions
Symposien
Kurse
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
DOG-Homepage
|
|
AbstractFR.13.03 Vergleich zwischen intravitrealer Avastin-Monotherapie und Kombinationtherapie mit photodynamischer Therapie bei neovaskulärer AMD Eter N.1, Wachtlin J.2, Meyer C. H.1, Ladewig M.3, Hamelmann V.1, Holz F. G.1 für die Avastin-Studiengruppe 1Universitäts-Augenklinik Bonn; 2Charité, Campus Benjamin Franklin, Berlin; 3Klinikum Saarbrücken, Saarbrücken Ziel: Untersuchung von Wirksamkeit, Sicherheit und Wiederbehandlungsrate der Kombination aus intravitrealer Avastin-Injektion (IVA) und photodynamischer Therapie (PDT) am selben Tag im Vergleich zur IVA-Monotherapie bei Patienten mit neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (AMD). Methode: Aus 11 Zentren wurden Untersuchungs-und Behandlungsdaten von Patienten, die aufgrund einer neovaskulären AMD eine oder mehrere IVA-Injektionen erhielten, in einer Datenbank erfasst und ausgewertet. Die Daten von 935 Patienten mit überwiegend klassischer (304), minimal klassischer (70) und okkulter (561) CNV bei AMD standen zur Evaluierung zur Verfügung. Alle Patienten wurden mit mindestens einer intravitrealen Injektion mit 1,25 1,5 mg Avastin (Bevacizumab) behandelt. 166 Patienten erhielten zusätzlich am selben Tag eine PDT mit Verteporfin. Vor Therapie sowie bei Nachkontrollen wurde ein ETDRS-oder LogMAR-Visus erhoben und eine optische Kohärenztomographie (OCT), ggf. auch eine Fluoreszein-Angiographie (FLA) durchgeführt. Ergebnisse: Die mittlere Netzhautdicke im OCT reduzierte sich 6 bzw. 9 Monate nach Therapiebeginn um 138 bzw. 160 µm in der Kombinationstherapiegruppe und um 45 bzw. 79 µm in der Monotherapiegruppe (p=0,004; p=0,12). Bei keinem Patient trat eine intraokulare Entzündung auf. Patienten der Kombinationstherapiegruppe erhielten im Median pro Monat 0,35 Injektionen, Patienten der Monotherapiegruppe 0,57 (p<0,001). 88,1% bzw. 86,8% der Patienten in der Monotherapiegruppe und 77,1% bzw. 71,4% in der Kombinationstherapiegruppe hatten 6 bzw. 9 Monate nach Therapiebeginn einen Visusverlust <15 Buchstaben (p>0,05). Schlussfolgerungen: Die vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von PDT und intravitrealer Avastin-Injektion am selben Tag die Wiederbehandlungsrate im Vergleich zur Avastin Monotherapie reduziert. Weitere Subgruppenanalysen müssen zeigen, ob die morphologisch günstigeren Ergebnisse der Kombinationstherapie mit vergleichsweise schlechteren Visusergebnissen vergesellschaftet sind.
|
|