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AbstractSO.07.06 Makulaforamenchirurgie aktuelle Konzepte Haritoglou C. Seit nunmehr gut 15 Jahren sind Makulaforamina durch eine pars-plana-Vitrektomie und intraokulare Tamponade heilbar. Die initial berichteten anatomischen und funktionellen Ergebnisse wurden durch eine stete Modifizierung und Optimierung der Operationstechnik und Hilfsmittel verbessert. Wesentlicher Bestandteil moderner Makulaforamenchirurgie ist die Beseitigung der inneren Grenzmembran der Netzhaut (ILM). Durch diesen Schritt können zum einen für die Entstehung des Makulaforamens verantwortliche tangentiale Traktionen entlastet aber auch Rezidive eines initial verschlossenen Makulaforamens verhindert werden. In den vergangenen Jahren wurden Farbstoffe zur Visualisierung der ILM verwendet (ICG, Trypanblau), die jedoch hinsichtlich ihrer Selektivität oder intraoperativen Sicherheit diskussionswürdig erscheinen. Neue Farbstoffe wie Brilliantblau wurden deshalb untersucht. Neuere Untersuchungen lassen den Schluss zu, dass die Entfernung der ILM nicht in allen Stadien eines Makulaforamens erforderlich ist. Besonders kleine Makulaforamina können wohl durch eine sorgfältige Induktion einer hinteren Glaskörperabhebung versorgt werden. Nach heutigem Kenntnisstand lassen sich gute anatomische und funktionelle Ergebnisse unabhängig von der präoperativen Dauer der Symptome oder dem Ausgangsvisus erreichen, sodass die Indikation zu einem operativen Eingriff relativ großzügig gestellt werden kann. Prospektive Studien haben die Persistenz der erfolgreichen visuellen Rehabilitation über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren belegt. |
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