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105. DOG-Kongress Home
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AbstractSA.15.08 Einjahres-Ergebnisse nach Implantation bitorischer asphärischer IOL, eine prospektive Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit der MICS Linse ACRI.SMART 646TLC Breyer D. R. H., Winsauer E. ZeitzBreyer, Augenkeilkunde an den Schadow Arkaden, Düsseldorf Ziel: Ziel der modernen Kataraktchirurgie ist die Astigmatismus korrigierende Operation. Die Auswahl der Schnittlage und/oder corneale Inzisionen alleine reichen für die Korrektur größerer Astigmatismen nicht aus oder sind mit einem erhöhten Komplikationsrisiko verbunden. Daher ist die Implantation torischer IOL zur Korrektur höherer Astigmatismen Routine geworden. Bei der hier verwendeten IOL ist das Ziel eine verbesserte optische Abbildungsqualität. Überdies kann sie im Rahmen der MICS Chirurgie durch einen 1.5 mm breiten Tunnel implantiert werden. Bei dieser asphärischen IOL wird der Zylinderwert auf deren Vorder- und Rückfläche symmetrisch verteilt. Die dadurch resultierende geringere Radiendifferenz zwischen Sphäre und Zylinder verbessert die Abbildungsqualität der bitorischen IOL im Vergleich zur monotorischen Linse, welche den Zylinderwert nur auf einer Seite der IOL trägt. Methode: Es wird über 25 Augen berichtet, bei denen aufgrund der festgesetzten Kriterien eine bitorische IOL zum Ausgleich eines Astigmatismus von mehr als 2.00 dpt implantiert wurde. Die Implantation der faltbaren Acryllinse erfolgte über einen 2.00 oder 2.65 mm breiten Tunnel mit dem Injektor. Im Verlauf von 12 Monaten wurden die entsprechenden ophthalmologischen Parameter, vor allem der verbleibende postoperative Astigmatismus, Visus, Rotationsstabilität und Zentrierung der IOL, prospektiv evaluiert und analysiert. Ergebnisse: Bei allen 25 Patienten wurde der Astigmatismus von bis zu 7dpt präoperativ durch die neue bitorische IOL signifikant reduziert. In sechs Augen haben wir eine komplette Neutralisation der Hornhautverkrümmung erreicht, 15 Augen weisen nach einem Jahr einen Wert von unter 0,75 dpt Zylinder auf. Die Lage der IOL und der verbleibende Zylinder sind auch nach einem Jahr konstant und weisen keine Rotation auf. In zwei Augen führten wir in den ersten Tagen postoperativ eine minimale Nachrotation durch. Schlussfolgerungen: Die Implantation dieser neu entwickelten bitorischen IOL in den Kapselsack stellt eine Weiterentwicklung zur operativen Korrektur höherer Astigmatismen dar.
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