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Abstract

DO.19.05

Rezidive nach chirurgischer Therapie periokulärer Basalzellkarzinome

Bertelmann E., Rieck P.
Augenklinik, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Berlin

Ziel: Die chirurgische Resektion mit Sicherheitsabstand gilt als das sicherste Verfahren zur Therapie periokulärer Basalzellkarzinome. Das Patientenkollektiv eines Zentrums wird im Hinblick auf das Auftreten von Rezidiven und möglicher Risikofaktoren untersucht.
Methode: Von 2003 bis 2006 wurden 366 Basaliomresektionen von demselben Operateur in unserer Klinik durchgeführt. Im Zuge regelmäßiger Nachuntersuchungen im Rahmen einer plastischen Sprechstunde wurden Rezidive erfasst sowie Tumorlokalisation, histologische Tumorsubklassifikation und vorausgegangene Rezidive als mögliche Risikofaktoren für neue Rezidive erhoben.
Ergebnisse: Der Sicherheitsabstand betrug in jedem Fall mindestens 3 mm. Im beobachteten Kollektiv wurden 3 Rezidive erfasst (0,8%). 2 von 3 Rezidiven traten nach vorausgegangenem Rezidiv auf, 2 von 3 waren im medialen Lidwinkel lokalisiert. 1 Rezidiv trat bei einem Tumor vom morpheaartigen Wachstumstyp auf
Schlussfolgerungen: Trotz größter Fallzahl der Region handelt es sich um ein noch kleines Kollektiv. Rezidive liegen in der Größenordnung vergleichbarer Studien bis darunter. Die Behandlung eines rezidivierten Basalzellkarzinoms scheint einen Risikofaktor für eine erneutes Rezidivieren darzustellen. In unserem Kollektiv traten Rezidive im medialen Lidwinkel und bei morpheaartigem Wachstum häufiger auf. Mit Sicherheitsabstand resezierte noduläre Basaliome rezidivierten in unserem Kollektiv nicht.

 
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