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AbstractSO.05.02 Die "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF) als neues Instrument für das Monitoring der Rehabilitation sehbehinderter Patienten Fröhlich S. J.1, Cieza A.2, Stucki G.2, Colenbrander A.3, Kampik A.1 Die Einführung der "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF) durch die World Health Assembly im Mai 2001 stellte ein Schlüsselereignis für Medizin und Gesellschaft dar. Fähigkeiten und Einschränkungen eines Patienten werden mit persönlichen Faktoren sowie bestimmten Umweltbedingungen assoziiert und mit den Komponenten "Körperfunktionen", "Körperstrukturen" sowie "Aktivitäten und Partizipation" abgebildet. Die ICF entstand durch einen langjährigen internationalen Konsensus-Prozess und wird sich zu einem Standard zur Beschreibung der Funktionalität von Patienten entwickeln. Es bleibt Aufgabe der verschiedenen medizinischen Disziplinen, die ICF-Kategorien für den eigenen Fachbereich zu definieren. In einer internationalen Kooperation mit der WHO und dem ICO sollen über die Durchführung standardisierter Methoden "ICF Core Sets for Low Vision" entwickelt werden, welche die Perspektive der Wissenschaft, verschiedener an der Rehabilitation sehbehinderter Patienten beteiligten Berufsgruppen, aber auch die Perspektive der Patienten berücksichtigen. Die ICF soll bei der Evaluierung für die Rehabilitation notwendiger Mittel und Interventionsmethoden sowie zur Beschreibung des Erfolges bestimmter Rehabilitationsmaßnahmen eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang involviert die ICF u.a. auch Sektoren wie Erziehung, Arbeitswesen, Krankenversicherung, Schwerbehindertengesetz und Statistik. Die ICF erleichtert durch seinen Codierungscharakter den Dialog zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen und ermöglicht durch seine Terminologie und Definitionen eine bessere Vergleichbarkeit internationaler Studien im Low Vision-Bereich. |
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