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105. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.13.03 Prozedurbedingte Komplikationen bei intravitrealer Injektion von anti-VEGF-Medikamenten Einbock W., Sarra G.- M., Fleischhauer J., Wolf-Schnurrbusch U. E. K., Wolf S. Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universität Bern, Inselspital, Bern, Schweiz Ziel: Wir evaluierten retrospektiv (17 Monate) intra- und postoperative ophthalmologische Komplikationen bei 635 intravitrealen Injektionen mit 0.05 ml Avastin (Bevacizumab) und 651 intravitrealen Injektionen mit 0.05 ml Lucentis (Ranibizumab). Methode: 1286 intravitreale Injektionen (1-13 Injektionen pro Auge) wurden nach den Richtlinien der DOG und des BVA unter sterilen OP-Bedingungen durchgeführt. Es erfolgte eine chirurgische Desinfektion der Augenumgebung mit Polividonjod und 90 sec. Spülen der Conjunctiva mit Polividonjod 10%. Für die intravitreale Injektion wurde eine 25 G Nadel (0,5x16mm) verwendet. Ergebnisse: Bei 287 Patienten kam es zur Ausbildung eines Hyposphagmas mit Rückbildung im Verlauf. 986 Patienten zeigten postoperativ eine conjunktivale Hyperämie und Epithelstippung. 5 Patienten stellten sich mit einer postoperativen Erosio cornea vor. Bei 3 Patienten kam es postoperativ zum intraokularen Tensionsanstieg mit notwendiger Parazentese der Vorderkammer. Bei einem Patienten wurde eine subretinale Blutung durch fälschliche Verwendung einer 25 G l Nadel (0,5x25mm) hervorgerufen. Ein Patient zeigte am 1. postoperativen Tag einen schweren intravitrealen Reiz, welcher erfolgreich mit intravitrealer Antibiotikaapplikation behandelt wurde. Ein Patient entwickelte eine intravitreale Blutung mit Spontanresorption im Verlauf. Schlussfolgerungen: Bei ca. 25% der Patienten besteht ein milder, temporärer postoperativer Reizzustand ohne zusätzlichen Therapiebedarf. In Abhängigkeit von der Kompaktheit des Glaskörpers sind interventionsbedürftige Tensionsanstiege möglich. Schwerwiegende Komplikationen sind durch Befolgen der Behandlungsrichtlinie vermeidbar.
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