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Abstract

DO.08.05

Die Langerhanszellen in der klinischen Diagnostik – konfokal-mikroskopische und impressionszytologische Untersuchungen

Zhivov A., Guthoff R. F.
Universitäts-Augenklinik Rostock

Langerhans-Zellen (LZ) sind von entscheidender Bedeutung für die Antigenpräsentation in Hornhaut und Bindehaut. Sie sind vermutlich wichtige Regulatoren der Immunantwort und sie modulieren zwischen einer Immunabwehr und einer Immuntoleranz. Korneale Langerhans-Zellen sind in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher experimenteller Untersuchungen geworden. Einer in vivo Untersuchung waren bislang diese antigenpräsentierenden Zellen kaum zugänglich. Diese Möglichkeit ist nunmehr mit der konfokalen in-vivo-Mikroskopie gegeben. Es wurde in-vivo nachgewiesen, dass korneale LZ auch bei Normalprobanden sowohl zentral als auch peripher lokalisiert sind. LZ präsentierten sich entweder als große Zellen mit langen Dendriten oder als kleinere ohne Dendriten, welche entsprechend als reife bzw. unreife Formen der LZ interpretiert werden können. Dieses Vorhandensein und die Lokalisation der LZ konnte immunhistochemisch bestätigt werden. Der quantitative LZ-Nachweis in Hornhaut und Bindehaut erscheint bei der Beurteilung von Wundheilungsreaktionen, Transplantatversagen, allergischen und toxischen medikamentösen Nebenwirkungen, etc. klinisch relevant zu sein. Das Referat wird auf die derzeitigen diagnostischen Möglichkeiten einer konfokalen in-vivo-Mikroskopie und impressionszytologische Untersuchungen bezüglich der Langehans-Zellen bei Normalprobanden, Glaukompatienten, Kontaktlinsenträgern, Keratoplastiken, trockenem Auge, etc. eingehen und dabei Grenzen und Vorteile aufzeigen.

 
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