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AbstractFR.23.12 Stimulierung von Langerhans-Zellen im Hornhautepithel beim Sicca-Syndrom durch Applikation von konservierungsmittelhaltigen Augentropfen Zhivov A. Konservierungsmittel gelten bislang als unverzichtbar, da sie den Inhalt der Tropfflasche vor Keimkontamination und somit das Auge vor Infektionen schützen. Benzalkoniumchlorid (BAC) ist das am häufigsten angewandte Konservierungsmittel in der antiglaukomatösen Lokaltherapie. Potenzielle Folgen von BAC in Antiglaukomatosa sind u.a. die Entwicklung oder Verschlechterung des trockenen Auges, erhöhte konjunktivale und trabekuläre Entzündungsgefahr und Heilungsverzögerung bei vorhandenem Epithelschaden. Diese unerwünschten Begleiterscheinungen, bei denen es zur Vermehrung von antigenpräsentierenden Zellen (Langerhans-Zellen) der Klasse II kommt, waren bislang einer in vivo Untersuchung kaum zugänglich. Diese Möglichkeit ist nunmehr mit dem in unserer Klinik entwickelten Rostocker Kornea Modul in Kombination mit dem Heidelberg Retinal Tomograph II gegeben. Das hier beantragte Projekt zielt darauf ab einen Nachweis zu erbringen ob bei Medikation mit konservierungsmittelhaltigen Augentropfen (BAC) bei gesunden Probanden eine Immunstimulation der Hornhaut mit Zunahme der Dichte von Langerhans-Zellen (LZ) induziert werden kann. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob ein direkter Zusammenhang mit der LZ-Dichte und dem Auftreten eines Sicca-Syndroms besteht. Der Nachweis einer deutlich erhöhten LZ-Dichte könnte bei der frühzeitigen Diagnostik von arzneimittelinduzierten allergischen Reaktionen durch Konservierungsstoffe hilfreich sein. |
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