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AbstractP 004 Kontrastempfindlichkeit und okuläre Perfusion bei Normaldruckglaukom Kaup M.1, Plange N.1, Remky A.1, Arend K. O.2 1Augenklinik, Universitätsklinikum Aachen, 2Augenzentrum Alsdorf Ziel: Bei Patienten mit Normaldruckglaukom (NDG) ist eine gestörte retinale Perfusion und eine verminderte Kontrastempfindlichkeit bekannt. Ziel dieser Studie war, einen Zusammenhang zwischen Kontrastempfindlichkeit und Perfusion bei Patienten mit NDG zu untersuchen. Methode: Vierundzwanzig Patienten (Alter 55±12 Jahre) mit NDG ohne augeninnendrucksenkende Therapie wurden in diese Studie eingeschlossen. Die Kontrastempfindlichkeit (in log units) wurde bei den Ortsfrequenzen 3, 6, 12 und 18 Zyklen pro Grad (cpd) mit dem CSV-1000 Test (Vector Vision, USA) bestimmt. In Fluoreszein-Angiographien (Scanning Laser Ophthalmoskop, Rodenstock) wurde die arteriovenöse Passagezeit (AVP) mittels digitaler Bildanalyse ermittelt. Ergebnisse: Bei den Patienten mit NTG betrug die AVP 2,1±0,5 s. Die Kontrastempfindlichkeit bei 3 cpd lag bei 1,5±0,3 log units, bei 6cpd 1,7±0,2 log units, bei 12 cpd 1,3±0,3 log units und bei 18 cpd bei 0,9±0,3 log units. Die AVP war signifikant mit der Kontrastempfindlichkeit korreliert (6cpd: r=-0,52, p<0,01, 12 cpd: r=-0,45, p<0,05, 18 cpd: r=-0,52, p<0,01). Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit NTG korreliert die Kontrastempfindlichkeit signifikant mit der retinalen Perfusion. Ziel der Glaukomtherapie sollte neben der Drucksenkung eine Verbesserung der Perfusion sein, die zu einer verbesserten Funktion führen könnte.
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