DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft 105. DOG-Kongress
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Abstract

DO.19.01

Erste Erfahrungen mit Erkrankungen von Lidern und Orbitae in Kinshasa

Klett A.1, Schittkowski M.2, Guthoff R. F.2
1Augenklinik des Tallinn Central Hospitals, Estland; 2Augenklinik der Universität Rostock

Die Problematik der medizinischen Versorgung in Afrika ist gut bekannt. Die meisten ophthalmologischen Hilfsprojekte beschäftigen sich aus guten Gründen mit der Kataraktchirurgie; die Partnerschaft Rostock – Kinshasa insbesondere mit der Chirurgie bilateraler kongenitaler Katarakte. Erkrankungen von Lidern und Orbita standen bisher eher im Hintergrund.
Während der letzten Jahre wurden zunehmend auch Kinder und Erwachsene mit kongenitalen Fehlbildungen, posttraumatischen Veränderungen und Neoplasien der okulären Adnexe vorgestellt und den Möglichkeiten entsprechend zum Teil chirurgisch behandelt.
Die Diagnosen verteilten sich wie folgt:
Ptosis 30%, Tumoren 10%, posttraumatische Difformitäten 25%, kongenitale Anomalien 25%.
Die bildgebende Diagnostik ist kaum und nur mit hohem finanziellen Aufwand verfügbar. Trotzdem konnte bei über der Hälfte der Patienten ein chirurgisch befriedigendes Ergebnis erreicht werden. Besonderer Wert wurde auf die Weitergabe von Wissen an die sehr interessierten und zum Teil interdisziplinär arbeitenden Kollegen vor Ort gelegt.

 
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