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Abstract

DO.12.05

Die Behandlung kongenitaler Lid- und Orbitafehlbildungen einschließlich des kongenitalen Anophthalmus

Schittkowski M. P. 
Universitäts-Augenklinik Rostock

Unter den angeborenen Lidfehlstellungen sind mannigfaltige Formen (Kolobome, Pseudokolobome, Ankyloblepharon, Entropium, Ektropium, Retraktion, Epikanthus, Telekantthus etc.) zu differenzieren. Am Beispiel des kongenitalen Entropiums soll gezeigt werden, dass kongenitale Lidfehlstellungen eine andere Pathogenese als adulte Erkrankungen aufweisen und dem zu Folge sich der therapeutische Ansatz unterscheiden muss. Orbitafehlbildungen stellen im Gegensatz zu den Lidveränderungen in der Regel keine größere Bedrohung für den Bulbus oder das Sehvermögen dar. Aus der Vielzahl der möglichen Pathologien ausgewählt soll anhand des angeborenen Anophthalmus gezeigt werden, dass die Diagnostik und Therapie von Seiten des Augenarztes zu steuern ist. Durch die Anwendung hoch hydrophyler selbstquellender Osmoseexpander gelingt es, in diesen komplizierten Fällen Prothesenfähigkeit zu erzeugen und die Orbitaentwicklung anzuregen.

 
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