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AbstractDO.13.11 Pars-plana-Vitrektomie bei Maculapucker: Vergleich von Fällen mit oder ohne ILM Peeling Lux A.1, Reichelt J. A.1, Butt U.2, Joussen A. M.1 1Augenklinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 2Augenklinik der Universität zu Köln Ziel: Das Peelen von epiretinalen Membranen gehört zu den Standardprozeduren der vitreoretinalen Chirurgie. Unklar ist jedoch, ob ein zusätzliches Peelen der Membrana limitans interna (ILM) die Rezidivrate nach Pucker-Op sinken lässt. Methode: 283 Patienten mit Maculapucker wurden in die Studie eingeschlossen. Alle Patienten wurden an der Universitätsaugenklinik zu Köln mittels pars-plana-Vitrektomie behandelt. In 89 Fällen wurde zusätzlich ein ILM Peeling durchgeführt, 76 davon ICG gestützt. Der anatomische Erfolg wurde mittels Funduskopie in einem Nachbehandlungszeitraum von 6-12 Monaten beurteilt. Ergebnisse: In der Gruppe mit zusätzlichem ILM-Peeling zeigte sich bei 88 von 89 Patienten (98,9%) ein anatomischer Erfolg. Eine unterstützende ICG-Färbung führte in 75 von 76 Fällen (98,7%) zum Erfolg. In der Gruppe ohne zusätzliches ILM-Peeling fand sich eine Erfolgsrate von 188 von 194 Patienten (96,9%). Die Unterschiede sind nicht statistisch signifikant. Schlussfolgerungen: Betrachtet man unsere retrospektive Studie, scheint ein zusätzliches ILM-Peeling und ICG-Färbung in der pars-plana-Vitrektomie keinen zusätzlichen positiven Effekt auf die Erfolgsrate zu haben. Die Studie ist durch die retrospektive Datenanalyse limitiert. Randomisierte Langzeitstudien sind erforderlich um die Rolle des ILM Peeling zur Behandlung des Maculapuckers zu untersuchen.
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