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Abstract

SA.05.08

Histologische Analyse von Descemetmembranen nach Descemetstripping bei posteriorer lamellärer Keratoplastik (DSAEK)

Heindl L. M., Rummelt C., Kruse F. E., Cursiefen C.
Augenklinik mit Poliklinik, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

Ziel: Die posteriore lamelläre Keratoplastik ist ein neues Verfahren zur Therapie endothelialer Hornhauterkrankungen. Ziel dieser Arbeit war es zu untersuchen, wie exakt das „Descemetstripping“ im Rahmen der posterioren lamellären Keratoplastik (DSAEK) gelingt.
Methode: Histologische Analyse von 10 Descemetmembranen, die im Rahmen einer DSAEK gewonnen wurden. Die in HE und PAS gefärbten Descemetmembranen wurden auf Vorhandensein, Lokalisation und Dicke stromaler Restanteile hin untersucht, und diese Ergebnisse mit der Grunderkrankung korreliert.
Ergebnisse: Adhärente Stromareste waren nur an 1 von 10 Descemetmembranen vorhanden. In diesem Fall fanden sich fokale Stromaadhärenzen peripher mit einer Dicke von 7 µm sowie zentral mit einer Dicke von 10 µm (Grunderkrankung: PEX-Keratopathie). Bei den 9 Descemetmembranen ohne adhärente Stromareste lag klinisch wie histologisch eine Fuchssche Hornhautendotheldystrophie vor. Die Dicke der Descemetmembranen betrug peripher 9,3±0,9 µm und zentral 7,4±0,7 µm.
Schlussfolgerungen: Beim „Descemetstripping“ im Rahmen der DSAEK gelingt es in 90% der Fälle die Descemetmembran komplett ohne adhärente Stroma abzutrennen.

 
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