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105. DOG-Kongress Home
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AbstractSO.20.03 Uveitis bei Sarkoidose Zierhut M. Universitäts-Augenklinik Tübingen Ziel: Die Sarkoidose stellt eine Systemerkrankung unklarer Genese dar. Beweisend für die Erkrankung ist der histologische Befund eines nichtverkäsenden epitheloiden Granuloms, eine Einordnung ohne Histologie ist bisher nicht möglich gewesen. Methode: Referat über den derzeitigen Kenntnisstand hinsichtlich Nomenklatur, Pathogenese, Klinik, Differentialdiagnostik und Therapie der durch Sarkoidose induzierten Uveitis. Ergebnisse: Dieses Referat wird zunächst einmal die im Oktober 2006 anlässlich des 1. internationalen Workshops zur okulären Sarkoidose in Tokyo aufgestellten Kriterien vorstellen, nach denen es jetzt möglich ist, auch Befunde hinsichtlich einer Sarkoidose einzuordnen, wenn keine positive Histologie vorliegt. Im Weiteren sollen die wesentlichen, oft fast pathognomonischen Befunde einer Sarkoidose-Uveitis und die derzeitigen optimalen Diagnostik-Richtlinien dargestellt werden. Schließlich werden Hinweise auf die optimale Therapie gegeben, bei der neue Immunsuppressiva wie Mycophenolat mofetil und TNF-alpha Blocker eine Rolle spielen. Nach differentialdiagnostischen Überlegungen werden die 10 häufigsten Fehler in der Diagnostik und Therapie der okulären Sarkoidose aufgelistet. Schlussfolgerungen: Dank einer neuen Nomenklatur, einer konsequenteren Diagnostik und erweiterter Therapiemöglichkeiten läßt sich heutzutage eine Sarkoidose induzierte Uveitis schneller und leichter beherrschen.
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