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Abstract

SA.05.07

Neue Möglichkeiten der Therapie endothelialer Hornhauterkrankungen: Posteriore lamelläre Keratoplastik (DSAEK)

Cursiefen C., Kruse F. E. 
Universitäts-Augenklinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

Ziel: Es soll eine neue chirurgische Technik zur Therapie endothelialer Hornhauterkrankungen vorgestellt werden. Es handelt sich um eine Modifikation der posterioren lamellären Keratoplastik, genauer um die DSAEK (Descemt Stripping Automated Endothelial Keratoplasty) genannte Technik der posterioren lamellären Keratoplastik, bei der das zu transplantierende hintere Hornhautscheibchen mit einem Mikrokeratom gewonnen wird.
Methode: Literaturübersicht und erste Erfahrungen mit eigenen Patienten (reine DSAEK und Triple-Verfahren mit DSAEK).
Ergebnisse: Die DSAEK erlaubt eine schnellere visuelle Rehabilitation als die perforierende Keratoplastik, vermeidet das Risiko einer Chirurgie am offenen Auge und hat keine Naht-assoziierten Komplikationen.
Schlussfolgerungen: Die posteriore lamelläre Keratoplastik mittels DSAEK-Technik ist eine erfolgversprechende neue Methode der Chirurgie endothelialer Hornhauterkrankungen mit schnellerer visueller Rehabilitation bei geringerem intraoperativen Risiko im Vergleich zur perforierenden Keratoplastik.

 
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