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AbstractDO.17.04 Intacts/Keraring Jørgensen J. S. In den letzten Jahren ist die Behandlung des Keratokonus differenzierter geworden. Waren in den früheren Jahren nur Kontaktlinsen im Frühstadium und die Hornhauttransplantation im Spätstadium die einzigen Therapieoptionen, gibt es heute verschiedene Angebot, die dem Patienten gemacht werden können. Neben der Vernetzung, dem sogenannten Crosslinking, bei dem es zu einer Quervernetzung zur mechanischen Stabilisierung von Geweben unter anderem der Hornhaut kommt, gibt es das Einbringen sogenannter intracornealer Ringsegmente (Intacts oder Keraringe). Das Crosslinking der Hornhaut erfolgt ja durch eine Kombination von UV-Bestrahlung mit Verabreichung von Riboflavin-Augentropfen (Vitamin B2 Abkömmling). Die Intensität der UV-Strahlung wird entsprechend gewählt, dass die unter der Hornhaut gelegenen Augenstrukturen nicht betroffen werden. Bei der anderen Alternative zur Stabilisierung der Hornhaut werden Kunststoffringe parazentral bzw. in der Hornhautperipherie eingebracht, um Spannung vom Zentrum der Hornhaut zu nehmen und damit die Hornhautbrechkraft zu reduzieren. Im Vortrag werden die Indikationden für das Einbringen von intrakornealen Ringsegmenten in die Hornhaut diskutiert, das genaue Vorgehen beschrieben, das heute ja meist mit Hilfe des Femtosekundenlasers, durchgeführt wird. Eigene Ergebnisse an Patienten mit primären und aber auch mit sekundärem Keratokonus werden darsgestellt. Insbesondere kann gezeigt werden, wie sich die beste unkorrigierte Sehkraft, die best korrigierte Sehkraft, die mittlere Hornhautbrechkraft entwickeln. Es werden auch technische Details für das Vorgehen beschrieben (Einstellungen am Femtosekundenlaser) und auch die Indikationen und Kontraindikationen genau beschrieben. Außerdem werden auch mögliche Nebenwirkungen diskutiert. Insgesamt sind die intracornealen Ringsegmente als interessante Therapieoption bei Kontaktlinsenunterträglichkeit und progressivem Keratokonus zu sehen. |
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