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AbstractSO.08.10 Postoperative Verlaufskontrolle von rhegmatogenen Netzhautablösungen mittels optischer Kohärenztomographie Zorn M. M. C., Schmidbauer M., Lang G. K., Lang G. E. Universitäts-Augenklinik des Universitätsklinikum Ulm Ziel: Die Studie zeigt den Verlauf der Makulaanlage nach Buckelchirurgie oder pars-plana-Vitrektomie bei rhegmatogenen Netzhautablösungen mittels OCT und Ophthalmoskopie sowie die Visusentwicklung vor und nach operativer Versorgung. Methode: Wir untersuchten 29 konsekutive Patienten mit einer rhegmatogenen Amotio retinae mittels eines standardisierten Protokolls. Die untersuchten Parameter beinhalteten den prä- und postoperativen bestkorrigierten Visus, eine OCT der Makula, eine stereoskopische Ophthalmoskopie und eine Fundusfotografie. Die Makulaanlage wurde klinisch und mittels OCT beurteilt. Ergebnisse: Dreizehn von 29 Patienten im Alter von 18 bis 77 Jahren (Mittelwert: 57 Jahre) wurden mittels einer Plombenaufnähung versorgt, 16 mittels ppV. 22 Patienten benötigten eine Operation, 6 zwei Operationen und ein Patient drei Operationen. 16 Patienten hatten anfänglich eine Makulaabhebung, davon wurden 6 mittels einer Plombe und 10 mittels ppV versorgt. Der präoperative Visus hatte eine Spanne von HBW bis 1,0 (Median: Plombe=0,6; ppV=0,067). Der letzte Visus hatte eine Spanne von 0,05 bis 1,25 (Median: Plombe=0,6; ppV=0,25). Bei Makulaanlage (prä./post.-OP) zeigte sich ein Visusverlauf von 0,65 (Median: prä-OP) nach 0,55 (Median: letzte Kontrolle; Plombe von 0,6 nach 0,7; ppV von 0,65 nach 0,4). Bei initialer Makulaabhebung und postoperativer Makulaanlage verbesserte sich der Visus im Median von 0,013 nach 0,25. (Plombe: von 0,025 nach 0,4; ppV: von 0,013 nach 0,175) Bei der postoperativen Kontrolle lag bei vier Patienten die Makula nicht an (Plombe: n=3; ppV: n=1). Eine fehlende Makulaanlage wurde postoperativ häufiger mittels OCT als mittels Ophthalmoskopie verifiziert (4 versus 1). Schlussfolgerungen: Eine Makulaanlage war bei der Buckelchirurgie nicht so häufig wie bei der pars plana Vitrektomie. Die OCT liefert zusätzliche wichtige Informationen bzgl. des postoperativen Managments bei persistierenden Makulaabhebungen, da flache Abhebungen der Netzhaut im Makulabereich leichter erkannt werden.
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