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Abstract

DO.01.04

Nicht senile untypische Makulaforamina

Hoerauf H.1, Brüggemann A.2
1Universitäts-Augenklinik Göttingen, 2Lübeck

Das Verständnis der Pathogenese und Therapie des idiopathischen Makulaforamens hat sich im letzten Jahrzehnt erheblich verbessert. Auch für die Gruppe der myopen und traumatisch bedingten Makulalöcher stehen einige Daten zur Verfügung. Anders ist dies bei den untypischen nicht senilen Makulalöchern, wie z.B. rupturierten Makulazysten bei langbestehendem Makulaödem unterschiedlicher Genese oder bei sekundären Makulalöchern infolge eines vitreomakulären Traktionssyndroms. Hier ist die wissenschaftliche Datenlage dürftig und es ist unklar, ob in diesen Fällen eine Vitrektomie hinsichtlich anatomischem und funktionellen Erfolg sinnvoll ist. Im Referat sollen Indikationen, mögliche prognostische Parameter sowie anatomische und funktionelle Therapieergebnisse bei untypischen nicht senilen Makulalöchern anhand einer eigenen größeren Patientenserie dargestellt werden.

 
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