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AbstractP 013 Pseudoexfoliationssyndrom und systemische endotheliale Dysfunktion Naji M.1, Naji F.2, uran D.2, Gračner T.1, Pahor D.1 1Augenabteilung, Lehrkrankenhaus Maribor, Maribor, Slowenien, 2Abteilung für Kardiologie, Lehrkrankenhaus Maribor, Maribor, Slowenien Ziel: Pseudoexfoliationssyndrom (PEXS) ist eine haüfig vorkommende vom Alter abhängige Pathologie der außerzellulären Matrix. Es kommt bei 30% der Population vor, die älter als 60 Jahre ist. PEXS diagnostiziert man anhand abnormaler, fibrillarer Deposite in Augensstrukturen des vorderen Segmentes die mit Hilfe eines Biomikroskops zu erkennen sind. Aggregate des PEXS Materials hat man mit Hilfe der elektronischen Mikroskopie auch in Autopsieproben des Herz-, Leber-, Lunge-, Gehirn- und Blutgefässgewebes gefunden. Uns interessierte, ob auch bei Patienten mit PEXS die endotheliale Dysfunktion vorkommt. Dies würde bedeuten, dass bei den Patienten mit PEXS ein vergrössertes Risiko fur kardiovaskuläre Krankheiten besteht. Methode: Wir haben prospektiv 24 Patienten mit PEXS und 26 Einzelpersonen in der Kontrollgruppe untersucht. Endotheliale Dysfunktion der Brachialarterie wurde durch Antworten eingeschätzt, die vom Durchfluss abhängigen Vazodilatation und von Nitroglicerin (NTG) abhängigen Vazodilatation mittels eines Duplex Ultraschalls ausgemacht werden konnten. Vazodilatation wurde als prozentuälle Veränderung des Durchmessers im Vergleich mit dem Basisdurchmesser ausgedruckt. Ergebnisse: Patienten mit PEXS hatten eine signifikant niedrigere, vom Durchfluss abhängige Vazodilatation (2.2±2.8 - gegenuber 5.1±2.5 in der Kontrollgruppe; p<0.05). Die von NTG abhängige Vazodilatation in PEXS Patienten war auch niedriger als in der Kontrollgruppe, jedoch statistisch nicht signifikant. Schlussfolgerungen: Es gibt eine statistisch signifikante Verbindung zwischen PEXS und der endothelialen Dysfunktion. Ob Patienten mit PEXS auch ein vergrössertes Risiko fur kardiovaskuläre Krankheiten tragen, soll anhand grösserer klinischer Studien bewiesen werden.
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