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105. DOG-Kongress Home
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AbstractP 159 Änderung der okulären Pulsamplitude nach Applikation von Tropicamid bei Normalprobanden Link B., Tornow R. P., Jünemann A. Augenklinik mit Poliklinik, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen; Erlanger Glaukomforschung im SFB539 Ziel: Seit Einführung der Dynamische Konturtonometrie (DCT) findet die okuläre Pulsamplitude (OPA) in der Diagnostik der Glaukomerkrankungen eine zunehmende Bedeutung. Ein negativer Einfluss von Tropicamid auf die retinale Perfusion wurde schon nachgewiesen. Ziel dieser Studie ist es, einen Einfluss von Tropicamid auf die OPA zu erkennen. Methode: Augeninnendruck (IOD) und okuläre Pulsamplitude (OPA) wurden bei 14 Augen von 7 gesunden Probanden vor, sowie 15 und 45 Minuten nach Pupillenerweiterung mit Tropicamid mit dem DCT (SMT Swiss Microtechnology AG) gemessen. Der Mittelwert aus jeweils zwei Messungen ging in die Auswertung ein. Ergebnisse: Bei spielender Pupille betrug der IOD 16,5±2,2 mmHg, die OPA 2,8±0,7 mmHg. 15 min nach Instillation von Tropicamid betrug der IOD 16,6±2,3 mmHg, die OPA 3,1±0,6 mmHg. 45 min nach Instillation von Tropicamid betrug der IOD 17,1±2,1 mmHg, die OPA 2,7±0,8 mmHg. Es besteht ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen OPA vor und 15 min nach Tropicamid-Gabe (p=0,02). Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse zeigen einen signifikanten Einfluss von Tropicamid auf die okuläre Pulsamplitude. Mögliche Ursachen hierfür sind ein reduzierter retinaler Blutfluss oder eine veränderte Messdynamik durch kleinere Fläche des Irisdiaphragmas. Die Ursache muss in weiteren Studien geklärt werden.
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