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105. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.17.08 Differentialdiagnostik und therapeutische Möglichkeiten bei pelluzidaler marginaler Hornhautdegeneration (PMCD) Grünauer-Kloevekorn C. Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle Bisher erfolgte die Diagnostik von Patienten mit Hornhautektasien, und hier insbesondere der pelluzidalen marginalen Hornhautdegeneration, allein aufgrund des klinischen Bildes und anhand der farbkodierten Abbildungen der Sagittalradien nach Hornhauttopographie. Obwohl dadurch die Einordnung individueller Befunde in vielen Fällen möglich ist, eignen sich diese farbkodierten Aufnahmen nicht zur statistischen Einschätzung verschiedener Gruppen von Erkrankungen. Desweiteren kann, insbesondere bei Frühformen von Hornhautektasien, die sichere Diagnosestellung allein auf der Basis der farbcodierten Darstellungen erhebliche Schwierigkeiten bereiten. Als chirurgische Maßnahmen stehen intrastromale korneale Ringe und eine große Bandbreite verschiedener Arten der Hornhautübertragung zur Verfügung. Keine dieser chirurgischen Maßnahmen bietet jedoch eine sichere und in den meisten Fällen befriedigende Verbesserung der Sehschärfe, so daß die Kontaklinsenanpassung nach wie vor die Methode der Wahl ist. Im Referat wird über verschiedene quantitative Parameter berichtet, die eine sichere Diagnose und Differentialdiagnose und eine statistische quantitative Darstellung bei Hornhautektasien möglich machen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird dargestellt, mit welchem speziellen Kontaktlinsendesign eine optimale Kontaktlinsenversorgung der Patienten mit pelluzidaler marginaler Hornhautdegeneration in Abhängigkeit von den gewonnenen quantitativen Parametern möglich ist.
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