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105. DOG-Kongress Home
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AbstractP 240 Solitärer Irisprozess als Erstmanifestation einer Sarkoidose Stadium III Pogorelov P., Mardin C., Kruse F. E., Jünemann A. Augenklinik mit Poliklinik, Universitätsklinikum Erlangen Ziel: Falldarstellung eines unilateralen vaskularisierten Iristumors als Erstmanifestation einer Sarkoidose im Stadium III bei einem 25jährigen Mann. Ergebnisse: Klinisch zeigt sich der solitäre Tumor ähnlich einem amelanotischen malignen Melanom der Iris mit einer granulomatösen Begleit-Iridozyklitis und Hornhautpräzipitaten. Die durchgeführte konjunktivale Biopsie zeigte Epitheloidzell-Granulome mit vereinzelten zentralen kleinherdigen Nekrosen (verkäsende Granulome). Die Tuberkulose-Diagnostik (intrakutaner Tuberkulin-Test, PCR auf DNA von M. tubercolosis in bronchoalveolärer Lavage (BAL) und in konjunktivaler Biopsie) blieb komplett negativ. Ausführliche systemische Untersuchung ergab das Bild einer Sarkoidose im Stadium III mit ausgedehnten mediastinalen und hepatischen Lymphknotenpaketen sowie Hodengranulomen. Unter topischer und systemischer Steroidtherapie bildeten sich das Irisgranulom sowie die systemischen Manifestationen innerhalb weniger Wochen vollständig zurück. Schlussfolgerungen: Ein isoliertes Irisgranulom kann differentialdiagnostisch einen melanozytären oder metastatischen Irisprozess vortäuschen. Hier stellte der solitäre Prozess der Iris die einzige okuläre Manifestation einer fortgeschrittenen systemischen Sarkoidose dar. Histologisch können auch bei Sarkoidose zentrale Nekrosen in den Epitheloidzell-Granulomen vorkommen.
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