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AbstractSO.07.09 Autofluoreszenzvariationen des RPE bei der exsudativen AMD: prognostische Bedeutung? Heimes B., Lommatzsch A., Trieschmann M., Spital G., Pauleikhoff D. Augenabteilung St.-Franziskus-Hospital, Münster Ziel: Die Intensität der RPE-Autofluoreszenz (AF) wird generell als Zeichen für die Aktivität und Vitalität dieser Zellen angesehen. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Variationsbreite der AF bei verschiedenen Typen der exsudativen AMD zu analysieren, um unterschiedl. Muster zu charakterisieren und ihre event. prognostische Bedeutung für die Erfolgsaussichten einer Anti-VEGF-Therapie zu evaluieren. Methode: Bei 95 Augen (95 Patienten, ø 77,64J.), welche mit einer Injektionstherapie mit Bevacizumab (Avastin) behandelt wurden, wurden AF-Bilder bei 488 nm mit dem Heidelberg Retina Angiographen vor erster Injektion analysiert. In einem zentralen Radius von 500 µm bzw. 1000 µm um die Foveola wurden die Areale nach normaler, vermehrter bzw verminderter AF unterschieden und diese unterschiedlichen zentralen AF-Muster mit der Visusentwicklung während der Injektionstherapie verglichen. Ergebnisse: Bei der AF-Analyse zeigte sich vor der Therapie ein sehr unterschiedliches zentrales AF-Muster. Augen, die eine Veränderung der AF der zentralen 500 und 1000 µm zeigten, wiesen einen signifikanten Unterschied in der Visusentwicklung unter der Injektionstherapie im Vergleich zu Augen mit normalen AF-Muster auf (Mann-Whitney-Test, P500µm<0,001, p1000µm=0,003), wobei die Patienten ohne zentrale Veränderungen einen erfolgreicheren Visusverlauf zeigten. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt bei Augen mit zentral vermehrter AF, die einen sign. Unterschied in der Visusdifferenz (p<0,001) gegenüber den anderen Patienten aufwiesen. Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse zeigen eine große Variabilität der RPE-AF bei exsudativen AMD-Läsionen. Diese AF-Unterschiede können eventuell als Folge unterschiedliche Schädigungen des RPE-Metabolismus aufgefasst werden. Zudem haben sie scheinbar großen Einfluss auf die Erfolgsaussichten einer Anti-VEGF-Inj-Therapie, wobei insbesondere Augen mit einer initial bereits vermehrten zentralen AF eine ungünstigere Visusprognose besitzen.
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