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AbstractDO.24.01 p16-Expression in konjunktivaler intraepithelialer Neoplasie: besteht ein Zusammenhang mit einer HPV-Infektion? Auw-Haedrich C.1, Martin G.1, Spelsberg H.2, Sundmacher R.2, Freudenberg N.3, Maier P.1, Reinhard T.1 1Universitäts-Augenklinik Freiburg; 2Universitäts-Augenklinik Düsseldorf; 3Institut für Pathologie, Freiburg Ziel: p16 INK4a ist ein Tumorsupressorprotein und ein Schlüsselregler des Zell-zyklus, indem es als ein Cyclin-abhängiger Kinasehemmer fungiert, der besonders intensiv durch entartetes Zervixepithel exprimiert wird. Es wurde gezeigt, dass die p16ink4-Expression im Plattenepithelkarzinom der Zervix durch HPV (Human Papilloma Virus) induziert wird. Das Ziel unserer Studie ist es, diesen Zusammenhang an verschiedenen Differenzierungsgraden der konjunktivalen intraepithelialen Neoplasie (CIN) zu untersuchen. Methode: Bei 12 Bindehautpräparaten, die mit dem Verdacht auf CIN entnommen wurden, stellten wir folgende Diagnosen: 2 CIN Grad I, 3 CIN Grad II, 5 CIN Grad III, 2 frühe Bindehautkarzinome, die sich unter CIN III-Veränderungen fanden. Vierzehn makroskopisch normale postmortem-Bindehäute, 1 leicht entzündete Bindehaut und die o.g. CIN-Präparate wurden immunhistochemisch mit Antikörper gegen p16INK4a Ab-4 and MIB1 gefärbt. Mindestens 500 Tumorzellen / Präparat wurden gezählt und der prozentuelle Anteil der positiven Zellen berechnet. Im Hinblick auf eine HPV-Infektion wurden Paraffinschnitte mittels PCR untersucht. Ergebnisse: Die Expression von p16 und MIB1 war in allen Schichten der CIN-Präparate signifikant erhöht im Vergleich zu den Normalpräparaten (p<0.01), eine Korrelation zu dem Differenzierungsgrad zeigte sich nicht. Interessanterweise wiesen einige der Normalpräparate bei normaler MIB1-Expression eine p16 INK4a-Vermehrung auf. Nur in 2 Fällen mit CIN Grad 3 ließ sich HPV-Genom nachweisen, alle anderen Fälle einschließlich der Normalpräparate waren negativ. Schlussfolgerungen: p16INK4a wird bei CIN im Vergleich zu Normalbindehäuten signifikant vermehrt exprimiert. Eine Korrelation zu den Differenzierungsgraden lag nicht vor. Da jedoch einzelne Normalbindehäute eine erhöhte p16INK4a-Expression zeigten, halten wir p16INK4a als nicht geeignet um die Diagnose CIN eindeutig zu stellen. Zumindest in unserer Studie scheint die erhöhte p16INK4a-Expression nicht mit einer HPV-Infektion zusammenzuhängen.
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