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AbstractSA.26.07 Endotheliale Dysfunktion zentraler Netzhautgefäße als Prognoseparameter der diabetischen Retinopathie? Dawczynski J. Longitudinale Progressionsanalysen von Diabetikern zeigen eine relativ stabile jährliche Konversationsrate hin zur diabetischen Retinopathie entsprechend ETDRS-Kriterien von ca. 5%. Neben bekannten Einflussfaktoren wie dem HBA1c-Wert und dem Blutdruck rücken Funktionsuntersuchungen zur endothelialen Dysfunktion zunehmend in das wissenschaftliche Interesse. Eigene Untersuchungen an mehr als 300 Diabetikern konnten deutliche Unterschiede im Reaktionsverhalten zentraler Netzhautgefäße auf Dilatations- bzw. Konstriktionsreize aufzeigen. In Verbindung mit den internistischen Vorbefunden lassen sich daraus neuartige Risikoklassifikationen ableiten. Somit ist mit Hilfe gezielter Provokationstests und einer Beurteilung retinaler Gefäße in-vivo und noninvasiv eine frühzeitige individuelle Risikoabschätzung zur Wahrscheinlichkeit der Entwicklung bzw. Progression einer diabetischen Retinopathie möglich. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit kann somit mit Hilfe dieser objektiven Prognosebeurteilung ein wichtiger Beitrag zur optimalen Patientenbetreuung, z.B. im Rahmen der Disease-Management-Programme, geleistet werden. |
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