DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft 105. DOG-Kongress
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Abstract

SO.01.07

Der demographische Wandel – ein Szenario für die Zukunft der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen

Rohrschneider K. 
Universitäts-Augenklinik der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg

Sehbehinderung betrifft ganz überwiegend ältere Menschen. Im Zuge des demographischen Wandels mit einem stetig steigenden Anteil Älterer ist bis zum Jahre 2030 mit einem erheblichen Anstieg von Sehbehinderten zu rechnen. Die adäquate Versorgung mit Hilfsmitteln erfordert einen deutlichen Ausbau gegenüber den heute vorhandenen Möglichkeiten, welches neben einer begrenzten Zahl von spezialisierten Sehbehindertenambulanzen durch einzelne niedergelassene Augenärzte und spezialisierte Augenoptiker aufrecht erhalten wird. Die innerhalb der letzten Jahre ansteigende Verbreitung von PCs und anderer elektronischer Gebrauchsgüter wird bei der Gruppe der zukünftigen Sehbehinderten zu einer veränderten Haltung gegenüber elektronischen Hilfsmitteln führen. Die heute eher die Ausnahme darstellende sehbehindertenspezifische Ausstattung von Computern mit Kamera, Scanner, Vergrößerungssoftware und weiteren Optionen wird das Bildschirmlesegerät in den Hintergrund drängen. Weitere Optionen wie Hilfsmittel zur Orientierung mittels GPS werden ebenfalls zu einer veränderten Hilfsmittelversorgung besonders hochgradig Sehbehinderter führen. Dies ist auch unter Kostenaspekten ein gravierender Wandel.

 
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