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Abstract

FR.23.07

Das Trockene Auge nach Femtolaser-in-situ-Keratomileusis: Auswirkung von Hingeposition und Flapdicke auf die Hornhautsensibilität und Mikromorphologie des Auges

Kohnen T.1,2, Strenger A.1, Kern T.1
1Klinik für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2Cullen Eye Institute, Baylor College of Medicine, Houston, USA

In einer prospektiv angelegten Studie zur Evaluation des Auftretens von Trockenen Augen nach LASIK mit dem Femtosekundenlaser soll überprüft werden, welchen Einfluss Hingeposition und Flapdicke auf die Hornhautsensitivität und die Mikromorphologie des Auges haben. Es soll eruiert werden, welche der verschiedenen Flapdicken und Hingepositionen den Tränenfilm am wenigsten beeinflussen bzw. eine schnellere Regeneration der Hornhaut gestatten.
Die Zuordnung der Flapdicke (100, 120 µm) sowie Hingeposition (superior-temporal, superior, superior-nasal, nasal) erfolgt randomisiert für das rechte und linke Auge. Zur Studie gehören insgesamt fünf Untersuchungstermine, die sich über sechs Monate erstrecken werden. Die Analyse der Hornhautsensibilität erfolgt jeweils zentral, nasal, inferior, temporal und superior mit dem Cochet-Bonnet Ästhesiometer (Luneau). Der Schirmer II Test dient zur Ermittlung der Basissekretion, die Tränenfilmaufrisszeit wird mit Hilfe von Fluoreszein und dem Blaulichtfilter der Spaltlampe bestimmt. Der Einblick in die histologischen Strukturen und Prozesse der Hornhaut (Mikromorphologie) wird mittels des konfokalen Mikroskops (CS4, Nidek) vorgenommen. Die subjektive Einschätzung des Patienten zum Schweregrad des Trockenen Auges wird über den Ocular Surface Disease Index (OSDI), ein valides und zuverlässiges Instrument zur Ermittlung des Schweregrades des Trockenen Auges, evaluiert. Er wurde von der Forschungsgruppe der Allergan Inc (Irvine, Kalifornien) entwickelt und enthält 12 Fragen zum Auftreten des Trockenen Auges und der Auswirkung auf das Sehen sowie die Zufriedenheit des Patienten.
Der bei der LASIK zur Anwendung kommende Behandlungsmodus ist in Deutschland zugelassen und hat CE-Zertifizierung. Der Femtosekundenlaser wird zur Erzeugung des Hornhautflaps eingesetzt. Mit ihm ist eine horizontale, vertikale als auch schräge Gewebetrennung möglich.

 
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