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AbstractSA.09.04 Diagnostische Möglichkeiten zur Differenzierung subhyaloidaler und makulärer Blutungen Mennel S.1, Meyer C. H.2, Callizo J.1, Schmidt J. C.1, Kroll P.1 1Augenklinik der Philipps Universität Marburg; 2Augenklinik der Universität Bonn Ziel: Subhyaloidale Blutungen haben sich in histologischen Untersuchungen überraschend oft als sub-ILM Blutungen erwiesen. Zu dieser Abklärung ist eine Pars-plana-Vitrektomie und Entfernung der Blutung erforderlich. Es stellt sich die Frage, ob nicht klinische Untersuchungen eine genaue Lage der Blutung ermöglichen. Methode: Drei Patienten mit Verdacht auf subhyaloidale Blutung wurden mit Funduskopie, Ultraschall und optischer Koherenztomographie untersucht. In einem Fall erfolgte die chirurgische Intervention mit Vitrektomie und in den anderen Fällen die Drainage der Blutung mit dem Argonlaser. Zusätzlich führten wir eine Literaturrecherche bezüglich bisher bekannter klinischer Differenzierungsmöglichkeiten durch. Ergebnisse: In allen unseren Fällen konnten keine eindeutigen Zeichen bezüglich der Lokalisation der Blutung präoperativ festgelegt werden. Erst im Rahmen der Operation oder postoperativ konnte mittels OCT die Lage der Blutung als sub-ILM Blutung gezeigt werden. Schlussfolgerungen: Funduskopie, Ultraschall und OCT erlauben die klare Differenzierung der Blutung nur in Einzelfällen. Erst bei partiell abgehobenem Glaskörper kann mit diesen Untersuchungsmethoden eine Blutung in subhyaloidal oder sub-ILM präoperativ klassifiziert werden. Nach chirugischer Intervention konnte mittels OCT die Lage der Blutung evaluiert werden.
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