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Abstract

SO.11.03

Intravitreales Bevacizumab (Avastin) versus Triamcinolon im Vergleich bei diabetischem Makulaödem

AlSaeidi R., Kook D., Wolf A., Haritoglou C., Kampik A., Neubauer A.
Augenklinik der Universität- München.

Ziel: Neben Triamcinolon stehen derzeit anti-VEGF-Substanzen zur intravitrealen Therapie des diabetischen Makulaödems zur Verfügung, von denen insbesondere Bevacizmab (Avastin) häufig angewendet wird.
Methode: Zu einer konsekutiven Serie von 32 Patienten, die mittels intravitrealer 4mgTriamcinolone injection behandelt wurden, wurden 32 Patienten zugeordnet („Matched Pair“), die drei Injektionen von 1,25 mg Bevacizumab im Abstand von 1 Monat erhielten. Die hinsichtlich Ausgangsvisus und zentraler Netzhautdicke im OCT nicht unterschiedlichen Patientengruppen wurden dann hinsichtlich Visus- und OCT-Dickenentwicklung nach jeweils 3 Monaten verglichen.
Ergebnisse: Vor Therapie betrug der Ausgangsvisus 0,72±0,39 logMAR und die Netzhautdicke im OCT 548±185 Mikrometer. Der Visus stieg im Mittel gering durch Triamcinolon um -0,07 logMAR (p=0.048) versus -0,02 logMAR (n.s.) durch Bevacizumab an (Unterschied n.s.). Beide Medikamente führten zu einer signifikanten (p=0.001) Dickenreduktion, die für Triamcinolon mit -176 microns ausgeprägter ausfiel als mit -108 microns unter Bevacizumab (p=0.04).
Schlussfolgerungen: Im Rahmen der Limitationen des Studiendesigns erscheint die Wirkung von einmalig Triamcinolon auf das diabetische Makulaödem stärker als die einer mehrfachen Gabe von Bevacizmab.

 
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