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AbstractFR.23.05 Verwendung von autologem Serum zur Prävention einer Augenoberflächenstörung bei adjuvanter 5-Fluorouracil-Injektion nach Glaukom-Filtrationschirurgie Kasper K., Geerling G. Universitäts-Augenklinik Würzburg Hintergrund: Augentropfen aus Eigenserum stellen einen neuen Ansatz in der Therapie von Erkrankungen Augenoberfläche dar. Bei medikamentös nicht beherrschbarem Glaukom wird oft eine gedeckte Trabekulektomie durchgeführt. Postoperativ wird zur Vermeidung eines narbigen Verschlusses des Shunts häufig 5-Fluorouracil (5-FU) subkonjunktival über mehrere Tage injiziert. Dies führt bei einem großen Anteil der Patienten zu Augenoberflächenschäden. Diese Situation stellt damit ein häufiges und sinnvolles Modell einer Augenoberflächenerkrankung dar, bei dem Serum-AT bislang noch nicht präventiv oder therapeutisch eingesetzt wurden. In einer klinisch experimentellen Studie soll die prophylaktische Anwendung von Eigenserum-Augentropfen nach Trabekulektomie mit adjuvanter 5-FU-Therapie untersucht werden. Patienten, Material und Methoden: Im klinischen Studienteil werden drei Gruppen mit jeweils 10 Patienten mit Trabekulektomie und 5-FU-Therapie behandelt. Gruppe I erhält Hyaluronat-AT, Gruppe II 100%-iges und Gruppe III 20%-iges autologes Serum jeweils achtmal täglich für vier Wochen. Das Ausmaß der Oberflächenstörung wird vor, während und in definierten Abständen nach den 5-FU Applikationen mit Fluoreszein- und Lissamin-grün-Färbung nach der modifizierten Oxford Skala bestimmt. Im experimentellen Teil werden immortalisierte humane Bindehaut- und Hornhautepithelzellen mit 5-FU und Serum in verschiedenen Konzentrationen inkubiert. Die Zellmigration wird in einem Kolonie-Dispersions-Assay, die Proliferation mit Hilfe eines Lumineszenz basierten ATP-Assay und die Apoptose-Induktion mit einer Annexin V-Färbung bestimmt.
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