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105. DOG-Kongress Home
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AbstractP 008 Kombinierte Glaukom-Katarakt-Chirurgie mit dem intrakanalikulären Eyepass-Implantat: Erste klinische Resultate einer prospektiven Pilotstudie Dietlein T. S., Konen W., Lüke C., Jordan J. F., Schild A., Krieglstein G. K. Zentrum für Augenheilkunde, Universität Köln, Köln Ziel: Das y-förmige Eyepass-Glaukomimplantat wird nach Bindehauteröffnung, Skleradeckelpräparation und Darstellen des Schlemmschen Kanals mit den zwei divergierenden Ende in die seitlich eröffneten Lumina des Kanals und mit dem konvergierenden Ende in die Vorderkammer plaziert. Ziel unserer prospektiven, von der Ethikkommission genehmigten Pilotuntersuchung war es, die Sicherheit und drucksenkende Effektivität dieses Implantats in der kombinierten Katarakt-Glaukomchirurgie bei Glaukompatienten zu untersuchen. Methode: Bei 10 Glaukompatienten mit Offenwinkel- oder Exfoliationsglaukom und gleichzeitiger Katarakt wurde nach Phako mit Faltlinsenimplantation ein Eyepass-Implantat im selben Eingriff implantiert. Perioperative Komplikationen, Augendruckverlauf sowie antiglaukomatöser Medikamentenverbrauch wurden bis zu einem mittleren Nachbeobachtungszeitraum von 6 (1-12) Monaten analysiert. Ergebnisse: Der mittlere maximale präoperative Augendruck betrug 30±8 (21-46) mmHg, am 1. postoperativen Tag 12±6 (2-20) mmHg, nach 1 Monat 17±4 (12-27) mmHg und am Ende der vorläufigen Nachbeobachtung 17±4 (12-25) mmHg. Die mittlere Anzahl der Glaukommedikamenten sank von 3.2±0.8 präoperativ auf 0.8±0.8. Bei keinem Patienten traten revisionsbedürftige Komplikationen auf. Schlussfolgerungen: Die kombinierte Chirurgie mit dem Eyepass-Implantat, die vom Konzept mit der Trabekulotomie vergleichbar ist, erwies sich als relativ sicheres OP-Verfahren. Dieses Vorgehen erscheint insbesondere bei Glaukomaugen mit Katarakt sinnvoll, bei denen kein sehr tiefer Zieldruck erreicht werden muss.
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