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105. DOG-Kongress Home
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AbstractFR.13.14 Endophthalmitisrate mit und ohne topischer postoperativer Antibiotikagabe nach intravitrealer Avastin-Injektion Meyer C. H.1,2, Mennel S.2, Eter N.1, Holz F. G.1 (für die Avastin Studiengruppe) 1Universitäts-Augenklinik Bonn, 2Zentrum für Augenheilkunde, Philipps-Universität Marburg Ziel: Die intravitreale Injektion von VEGF-Hemmern ist bei sachgemäßer Anwendung eine insgesamt sichere Prozedur. In einer retrospektiven Studie untersuchten wir die Häufigkeit von intraokularen Reizzuständen und Endophthalmitiden mit und ohne postoperative Antibiotika-Applikation unter ambulanter bzw. stationärer Betreuung. Methode: An zwei Zentren wurden 1.067 intravitreale Avastin Injektionen (IVA) gegeben. Die Injektion wurde unter aseptischen Bedingungen mit sterilem Abdecktuch, Lidspekulum und nach 60 Sekunden Einwirken von Povidon-Jod im konjunktivalen Fornix durchgeführt. An Zentrum A erfolgten alle Eingriffe als ambulante Leistung und postoperativ wurde keine topische Antibiose gegeben. An Zentrum B erfolgte die IVA vor eintägiger stationärer Aufnahme und die Patienten erhielten für 3 Tage antibiotische Augentropfen. An beiden Zentren wurden die Patienten angehalten sich bei unklaren Sehbeschwerden, Rötung oder Schmerzen am Auge sich unverzüglich in der Augenklinik zu melden. Ergebnisse: An Zentrum A erhielten 556 Patienten IVA, postoperativ wurde in keinem Fall eine Endophthalmitis beobachtet, bei 2 Patienten trat am 2. postoperativen Tag ein milder intraokularer Reiz auf, der mit lokalen steroidalen Augentropfen behandelt wurde. An Zentrum B erfolgten 511 IVA und es traten 5 Tage nach Entlassung 2 Endophthalmitiden auf, die nach Visusabfall auf Handbewegung vitrektomiert wurden. Postoperativ konnte mikrobiologisch aus der Glaskörperprobe allerdings kein Erreger nachgewiesen werden. Schlussfolgerungen: Trotz gleicher Behandlungsrichtlinien konnte eine perioperative stationäre Betreuung und postoperative Gabe von topischen Augentropfen die Anzahl an leichten und schweren intraokularen Reizzuständen nicht reduzieren.
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