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AbstractSO.11.07 Intravitreal Bevacizumab bei choroidaler Neovaskularisation infolge pathologischer Myopie Dithmar S., Schaal K. B., Höh A. E., Schütt F. Universitäts-Augenklinik Heidelberg Ziel: Wir berichten über anatomische und funktionelle Ergebnisse nach intravitrealer Injektion von Bevacizumab (Avastin®) bei subfovealer CNV infolge pathologischer Myopie. Methode: Konsekutive Serie von Patienten mit Erstmanifestation (n=10) oder Rezidiv (n=2) einer subfovealen CNV bei pathologischer Myopie. Patienten erhielten 1,25mg/0,05ml Bevacizumab (Avastin®) intravitreal nach ausführlicher Aufklärung über den Off-label-Charakter der Behandlung. 9 Patienten erhielten eine Bevacizumab Monotherapie, 3 Patienten zusätzliche eine einmalige PDT bei erster Injektion. EDTRS-Visus, ophthalmologische Untersuchung und OCT erfolgten vor Therapiebeginn und dann in 6-Wochen-Abständen. Angiographien wurden Befund-abhängig durchgeführt. Reinjektionen wurden alle 6 Wochen bei persistierender sub- bzw. intraretinaler Flüssigkeit gegeben. Ergebnisse: Der Ausgangsvisus bei den 12 Augen betrug im Mittel 0,25 (0,59 logMAR±0,22). Bei allen Patienten kam es zu einer kompletten Resorption sub- und intraretinaler Flüssigkeit und zu einer angiographisch feststellbaren Inaktivierung der CNV. Während der Behandlungsdauer von 16±11 Wochen wurden 1,6±0,8 Injektionen gegeben. 3 Augen erhielten 3 Injektionen, ein Auge zwei und 8 Augen nur eine Injektion. Es kam zu einem mittleren Visusanstieg von 1,7±2,4 Linien. Bei 7 Augen kam es zu einer Visusverbesserung, bei 3 Augen blieb der Visus unverändert, 2 Augen verloren eine bzw. 3 Linien, letzteres bedingt durch eine subfoveale Hämorrhagie. Intraokulare oder systemische Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Schlussfolgerungen: In dieser Fallserie zeigt sich die intravitreale Bevacizumab-Therapie bei subfovealer CNV infolge pathologischer Myopie sicher und wirksam.
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