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Abstract

FR.19.07

Eye Health in the transitional nation of Timor-Leste

Earnest J.1, Finger R. P.1,2
1Centre for International Health, Curtin University of Technology, Perth, Australia; 2Department of Ophthalmology, Bonn University, Bonn, Germany

Ziel: Ziel der Studie war es, Daten zum Stand der ophthalmologischen Gesundheit in Osttimor zu sammeln, welches die jüngste Demokratie der Welt ist und zurzeit die schlechtesten Gesundheitsindikatoren Südostasiens hat.
Methode: Im Rahmen einer größeren Studie wurden Daten zu subjektiver ophthalmologischer Gesundheit in 1200 Haushalten in sechs von 13 Bezirken Osttimors mittels eines strukturierten Fragebogens erhoben. Familienoberhäupter wurden standardisiert interviewt, nachdem sie in einem Multi-stage-Random-Cluster Sampling-Verfahren ausgewählt wurden.
Ergebnisse: Ein großer Anteil der Befragten gab an, zurzeit (23%) oder in der Vergangenheit (25%) an einer Augenkrankheit gelitten zu haben oder kürzlich eine Minderung der Sehschärfe bemerkt zu haben (26%). Fast alle anderen gesundheitlichen Probleme wurden seltener berichtet. Die häufigste Augenkrankheit, die berichtet wurde, war Nachtblindheit gefolgt von Katarakt. Keine subjektive Notwendigkeit und die Entfernung zu (augenärztlichen) medizinischen Dienstleistern waren die am häufigsten berichteten Barrieren zu Service Utilisation.
Schlussfolgerungen: Es gibt nur sehr wenig Informationen über den Stand der ophthalmologischen Gesundheit, Sehbehinderung und Blindheit in Osttimor. Die Ätiologie von Beschwerden ist ohne eine augenärztliche Untersuchung fast nicht zu bestimmen. Ein Teil der osttimoresischen Bevölkerung könnte von zusätzlicher Vitamin A Substitution profitieren. Eine breitere und dezentralisiertere augenärztliche Versorgung sollte in Osttimor aufgebaut werden.

 
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