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AbstractDO.13.02 Protonenbestrahlung posterior gelegener Aderhautmelanome. Tumorkontrolle und funktionelle Befunde Bechrakis N. E., Foerster M. H. Augenklinik, Campus Benjamin Franklin, Charité - Universitätsmedizin Berlin Ziel: Die Protonentherapie ist eine etablierte Behandlungsmodalität für Aderhautmelnome. Die Behandlung von Tumoren, die sich in der Nähe der Makula und/oder des Sehnerven befinden stellen eine besondere Herausforderung dar, sowohl hinsichtlich der zu erwartenden radiogenen Nebenwirkungen an diesen kritischen Strukturen als auch bezüglich der Konsequenzen für das Sehvermögen. In dieser Arbeit werden die funktionellen Ergebnisse dieser Untergruppe von Tumoren dargestellt. Methode: 336 Patienten mit posterior gelegenen Aderhautmelanomen sind mittels konventioneller 60 Cobalt-Gray-Equivalent (CGE) Protonenbestrahlung behandelt worden. Die mittlere Tumordicke betrug 3,6 (±1,4) mm und der mittlere Abstand zur Papille und Makula betrug 1,8 (±1,8) und 1,2 (±1,5) mm entsprechend. Der mittlere präoperative Visus betrug 0,5 (±0,3). Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 29,4 Monate. Das Eintreten verschiedener Ereignisse wurde mit der Kaplan-Maier-Methode für 3 Jahre kalkuliert. Ergebnisse: Eine lokale Tumorkontrolle und Augenerhalt wurden in 97,3% und 94,5% der Patienten nach 3 Jahren erreicht. Eine Strahlenretinopathie und radiogene Optikusneuropathie fand sich in 53,0% und 53,9% der Patienten nach 3 Jahren. Der mittlere Visus betrug 0,25 (±0,27), 0,2 (±0,24) und 0,16 (±0,22) 2, 3 und 5 Jahre nach der Protonenbestrahlung. Schlussfolgerungen: Aderhautmelanome, die sich in der Nähe der Makula und/oder des Sehnerven befinden, können mittels Protonenbestrahlung mit exzellenter lokaler Tumorkonrollrate und Augenerhalt behandelt werden. Allerdings entsteht eine Strahlenretinopathie und/oder radiogene Optikusneuropathie in etwa der Hälfte aller Patienten, die für den langsamen Visusabfall in der Nachbehandlungszeit verantwortlich sind.
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