DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft 105. DOG-Kongress
  English Site  
  105. DOG-Kongress Home

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise

Wissenschaftliches Programm
Eröffnungsveranstaltung
Festakt: 150 Jahre DOG
Donnerstag, 20.September
Freitag, 21.September
Samstag, 22.September
Sonntag, 23.September
Poster Sessions
Symposien
Kurse
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

DOG-Homepage
 

Abstract

SO.08.02

Ungelöste Probleme in der Netzhaut- und Glaskörperchirurgie – Forschungsfelder für die Zukunft?

Joussen A. M.
Universitäts-Augenklinik Düsseldorf

Während die pars-plana-Vitrektomie die Netzhaut- und Glaskörperchirurgie entscheidend beeinflusst hat, haben sich die instrumentellen und chirurgischen Möglichkeiten in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Bessere Visualisierung durch Weitwinkeloptiken und Methoden zum Anfärben ermöglichen eine vollständige Entfernung von membranösen Strukturen.
Dennoch ist die proliferative Vitreoretinopathie weiterhin ein therapeutisch oft unzureichend gelöstes Problem. Eine alleinig chirurgische Therapie der Hypotonie bei Ziliarkörperinsuffizienz ist ebenso nicht möglich. Neue Glaskörperersatzsoffe, ggf in Kombination mit medikamentösen Ansätzen werden erprobt. Entscheidende Fortschritte sind jedoch durch die Verwendung pharmakologischer Adjuvantien zu erwarten, sei es als Medikamentendepot im Glaskörper oder als slow-release Systeme. Bei proliferativen Retinopathien ist eine Verbesserung der chirurgischen Möglichkeiten durch praeoperative intravitreale Medikamentengabe möglich. Darüber hinaus verdienen insbesondere neuroprotektive Ansätze besondere Aufmerksamkeit, um neben dem anatomischen Erfolg auch einen funktionellen Erhalt der Netzhautfunktion erzielen zu können.

 
Zurück    
Seitenanfang